Geschichte

VILLA ANGELICA URSPRÜNGE REICHEN BIS IN DIE ERSTE EISENZEIT, DIE DER ERSTEN HALSTATT-PERIODE CA. 800 – 450 V. CHR. ENTSPRICHT.

Alte Eisenartefakte wurden in den frühen 1900er Jahren rund um den Villa-Bereich gefunden.
Sie können die Artefakte in dem beigefügten Bilder bewundern, oder sie persönlich im Museum von Trento besichtigen.

IM AUSGEHENDEN MITTELALTER, CA. 1360 ENTSTAND IN UNMITTELBARER NAEHE ZUM GEBIRGSBACH ALBOLA, DER AN DER WESTSEITE DES HAUSES BIS HEUTE VORBEIFLIEST, DIE ERSTE PAPIERFABRIK IM TRENTIN, ODER WENN SIE WOLLEN: DER ERSTE GRUNDSTEIN DER VILLA WURDE GESETZT.

Das Wasser des Flusses wurde im Mittelalter für den Betrieb der Papiermühle genutzt.

DAS HOCHWERTIGE PAPIER DURFTE SICH AB 1400, ALS INTEGRALER BESTANDTEIL MIT EINEM EIGENEN WASSERZEICHEN: KRONE IDENTIFIZIEREN DIE WIR IN UNSEREM LOGO INTEGRIERT HABEN

Im 14. Jahrhundert erlangte Riva und ihr feines, mit einer KRONE versehenes Büttenpapier, in ganz Europa großen Ruhm dank der Bibelvorlage von Martin Luther die hier produziert wurde.
Drucker aus ganz Italien zog es in unsere kleine Ortschaft am Gardasee.
Weitere Papiererzeugnisse wurden bis in den Orient exportiert.
Heute, zu zeuge der Glanzzeiten des Mittelalters, produziert Riva immer noch hochqualitatives Papier was mittlerweile Weltweit exportiert wird.

ZUR VILLA

IN DER ERSTEN HÄLFTE DES 17. JAHRHUNDERTS WURDE AUS DEN BEREITS BESTEHENDEN EINZELGEBÄUDEN DER ALTEN PAPIERMUEHLE DER IMPONIERENDE HUFEISENFÖRMIGE BAU ERRICHTET, DER HEUTE ZU DEN SCHÖNSTEN VILLEN DES GARDASEES GEHÖRT.

Durch ihre lange Geschichte steht die zweistöckige Villa unter dem Protektorat der Belle Arti, dem Denkmalschutz und untersteht strengsten Auflagen.

Bei Renovierungsarbeiten im Winter 2014 kamen im Salon-Wohnzimmer des Appartements "San Cassiano" streng geometrische Wandmalereien zutage, die in die Zeit von 1650 zu datieren sind. Wenige Jahre zuvor, im Winter 2009 entdeckten wir bereits ähnliche Wandmalerein in einem der kleinen Salons, die heute als Schlafzimmer dienen und ca. 1800 entstanden und wahrscheinlich die Kopie, der erst jetzt wieder zutage getretenen Malereien des grossen Salons waren.

Zum Anwesen gehört eine Kapelle, die bereits im Mittelalter bestand und 1723 im Register der Erzdiözese Trento als ”wohlausgestattet” erwähnt wird und in der bis heute regelmässiger Gottesdienst gefeiert wird.

ZUM PARK

Der weitläufige, über 5000 qm grosse, im italienischen Stil angelegte Park, mit seinen fünf Brunnen und dem klassizistischen Brunnenmonument als Naturtheater, ist einmalig und gehört zu den wenigen, im Originalzustand erhaltenen Gärten des Trentins.
Er ist auf mehreren Ebenen angelegt, die jeweils durch breite Steintreppen erreichbar und den Gästen zugänglich sind, die dort ihre Musestunden verbringen können.